#ostdeutschlandglaubt News Nr 1 | 2018

Liebe Freunde,

im Leben brauchen wir einen guten Grund, morgens aufzustehen. Wir stehen jeden Tag auf, damit Ostdeutschland morgen mehr glaubt als heute. Wir setzen uns ein, damit es morgen normaler ist, in Ostdeutschland die Bibel zu lesen, als heute. Wir geben, was wir geben können, damit morgen mehr Mamas und Papas abends mit ihren Kindern beten, bevor diese schlafen gehen. Wir bestürmen den Himmel, damit morgen mehr Mitmenschen in Ostdeutschland ihre Sorgen und Nöte Gott im Gebet bringen als heute. Wir arbeiten, damit morgen mehr Ostdeutsche den Gottesdienst am Sonntag besuchen als heute. Wir stehen auf, damit Ostdeutschland morgen mehr glaubt als heute.

Wir freuen uns, dass in Erfurt, Eisenberg und Arnstadt heute mehr geglaubt wird als gestern.

Eure
Christel & James


Eröffnung in Erfurt

Am 23. September um 10:30 Uhr feiert unsere ConnectKirche Erfurt ihren Eröffnungsgottesdienst.

Einladung Eröffnung CK EF

Im September 2017 starteten wir im Wohnzimmer vom Gründungsehepaar Kevin und Katharina Herla mit sechs Personen. Heute treffen sich zwischen 40 bis 50 Personen monatlich zum Herzschlagtreffen. Ab dem Eröffnungsgottesdienst werden jeden Sonntag Gottesdienste stattfinden.

Wir würden uns sehr freuen, möglichst viele von euch bei unserer Eröffnung willkommen zu heißen.

W: ConnectKirche Erfurt
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Summerride in Eisenberg

Summerride Einsatz mit der ConnectKirche Eisenberg

Lydia Diefenbach hatte schon als Teenagerin den Traum, in ihrem Heimatort Eisenberg eine Kirche zu bauen, in der das Leben gelebt wird. Ca. 15 Jahre später baut sie genau diese Kirche. Zusammen mit ihrem Mann hat sie die ConnectKirche Eisenberg gestartet. Nach zehn Monaten, in denen sie angekommen ist, ein paar Heraus-forderungen gemeistert hat und ein kleines Team aufgebaut hat, ging es in diesen Wochen zum ersten Mal richtig an die Öffentlichkeit. Dazu hat sie eine Gruppe von Summerride eingeladen, 12 Tage für gute Stimmung und gute Nachricht zu sorgen. Gemeinsam werden viel Events angeboten: Kinder- und Familienfest, Beachvolley-balltunier, Deutschrap im Wasserturm, Fußballturnier und Gottesdienste. Natürlich heißt es auch immer wieder „Rost brennt“ (für alle Nicht-Thüringer = der Grill ist an).

W: ConnectKirche Eisenberg
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Neustart in Arnstadt

Was lange währt wird endlich gut. Diese Wahrheit konnte Marco Kircher, unser pastoraler Leiter von unserer ConnectKirche Arnstadt, vor kurzem bestätigen. Seit vier Jahren stand er mit M. in Kontakt. M. kam zur ConnectKirche Arnstadt durch den ersten Summerride Einsatz im Sommer 2014. Seit dem ist M. nicht mehr aus unserer Kirche wegzudenken. Seit ein paar Jahren hilft er bei Sonntag mit Freunden auch sehr treu bei der Technik mit. Auch als wir andere Standorte gestartet haben war M. mit dabei. Obwohl er so gerne dabei war und wir ihn so gerne dabei hatten, hieß es Jahre lang: „Ich bin Atheist.“ – bis er sich vor ca. vier Wochen mit Marco traf, um in der Bibel zu lesen und auf Gott zu hören. Diesmal schien Gott sehr deutlich zu M. zu sprechen: „Wann willst du endlich ganze Sache mit mir machen?“ An diesem Tag startete M. neu mit Jesus. Das ganze KirchenThür Team an allen Standorten hat gejubelt und im Himmel wurde eine große Party gefeiert. Die Geschichte von M. ist ein weiteres Kapitel in der Geschichte, die Gott über #ostdeutschlandglaubt schreibt.

W: ConnectKirche Arnstadt
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Start in Sachsen-Anhalt

Ich bin total dankbar, dass Pastor Daniel Justus mit seiner Familie von Süddeutschland nach Sachsen-Anhalt gezogen ist, um in Schönebeck eine neuen Kirche zu gründen. Die Gemeinde ist ein Campus der Elim Hannover unter der Leitung von Pastor Johannes Justus. Hier erleben wir etwas Modellhaftes. Einer unserer großen Gemeinden gründet ein Campus in Ostdeutschland. Wir sind dankbar, dass wir als KirchenThür diese Arbeit unterstützen können, indem wir unseren Vikar Daniel Schließburg nach Sachsen-Anhalt senden, um im Team von

Vlnr: James Ros, Daniel Justus (Gemeindegründer in Schönebeck), Anthony Fisher (Gemeindegründer in Magdeburg), Daniel Schließburg (Vikar in der Gemeindegründung von Daniel Justus)

Daniel Justus Teil dieser Gründung zu sein. Wir beten, dass hier ein Zentrum für Gemeindegründung in Sachsen-Anhalt entsteht. Der erste Gottesdienst findet am 16. September um 16.30 Uhr statt.


Herzensanliegen

Um all das möglich zu machen und weiterhin Neue Kirchen zu initiieren, braucht es Unterstützung von Freunden. Wenn unser Traum von #ostdeutschlandglaubt auch dein Herzensanliegen ist dann freuen wir uns auf deinen persönlichen Beitrag. Hier findest du unsere Bankverbindung.

Eine Geschichte, die ich gerne erzähle

Schreibfeder mit Tintenfass

Ich liebe die Zeile aus dem Gedicht von Julia Engelmann:

Also los, schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzählen.“

Meine Frau und ich dürfen seit fünf Jahren Teil einer Geschichte sein, die wir später gerne erzählen werden (und heute schon mal damit beginnen). Eine Geschichte, die wir für immer und ewig mit vielen anderen teilen werden. Eine Geschichte, die Gott angefangen hat zu schreiben und in der wir einsteigen durften. Eine Geschichte, in der noch hoffentlich viele andere mit einsteigen werden. Ich nenne es: Die Geschichte von #ostdeutschlandglaubt. Weiterlesen „Eine Geschichte, die ich gerne erzähle“

#ostdeutschlandglaubt News Nr 2 | 2017

Liebe Freunde,

die Welt verändert man am besten gemeinsam. Deshalb ist es für uns ein riesen Vorrecht gemeinsam mit euch für Gottes Mission in Ostdeutschland unterwegs zu sein.

 

Zwischen Kaffee und Nudelsalat

Ein Bericht von Corinna und Wolfgang Brandes

Gottesdienst in Arnstadt heißt dort „Sonntag mit Freunden“, findet 2x im Monat statt, beginnt ab 10 Uhr gemütlich im Vorraum der Turnhalle mit Kaffee und Keksen. Nach fetzigem Lobpreis und einer kurzen Predigt, gibt es noch ein Mittagessen.

Ist das echter Gottesdienst? Das wollen wir selbst erleben. Also auf nach Arnstadt.

Da sitzen Menschen unterschiedlicher Herkunft, jeden Alters und sogar unterschiedlichen Glaubens. All das, ist jedoch nicht entscheidend. Entscheidend ist, sie kommen und hören zu. Weiterlesen „#ostdeutschlandglaubt News Nr 2 | 2017“

Der markante Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland

Die Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland gleichen sich in den meisten Bereichen immer mehr aus. Es gibt jedoch einen Bereich, in dem es noch einen markanten Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland gibt: Der Bereich des Glaubens!

Anhand der Studie „Beliefs about God across Time and Countries” der University of Chicago, habe ich mich in letzter Zeit mit dem Glauben in Ostdeutschland beschäftigt.

Oberflächlich betrachtet schien für mich der Unterschied zwischen West und Ost nicht mehr allzu groß zu sein. Die Menschen im Osten machen an den gleichen Orten Urlaub, fahren die gleichen Autos, schauen die gleichen Filme an und kaufen in den gleichen Supermärkten zu den gleichen Preisen ein, wie die Menschen in Westdeutschland. Aber es gibt noch Unterschiede, wie zum Beispiel im Lohnniveau. Thüringen steht jedoch in Bezug auf die Arbeitslosenquote im Mittelfeld, und zwar im gesamtdeutschen Vergleich.

Wenn es nun um den Glauben an Gott geht, gibt es jedoch einen markanten Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland. Kaum ein Ostdeutscher glaubt an Gott.

Drei Fakten über den Glauben an Gott in Ostdeutschland

Drei Fakten über den Glauben an Gott in Ostdeutschland haben mir nochmals deutlich gemacht, dass Mission und Gemeindebau in Ostdeutschland unter ganz anderen Voraussetzungen stattfinden.

Nirgends in der Welt glauben so wenige Menschen an Gott wie in Ostdeutschland

30 Länder waren Teil der Studie. Bei der Aussage „Ich glaube nicht an Gott und ich habe noch nie an Gott geglaubt“ führt Ostdeutschland die Tabelle an. 59,4% der Ostdeutschen stimmen dieser Aussage zu. In Westdeutschland sind es vergleichsweise nur 9,2%.

Es findet weiterhin ein Rückgang des Glaubens statt

Zwischen 1991- 2008 nahm die Zahl der Atheisten in Ostdeutschland um 3,4% zu. Hingegen nahm die Zahl der Atheisten in Russland um 11,7% ab. In Westdeutschland stieg die Zahl der Atheisten um 0,1%

Der Trend der areligiösität bleibt weiterhin in den nachkommenden Generationen bestehen

Auffällig sind die unter 28-Jährigen, also, die „Nach-Wende-Generation“. Da sagen 71,6% der Ostdeutschen, dass sie noch nie an die Existenz Gottes geglaubt haben. In der gleichen Altersgruppe in Westdeutschland sind es 15,3%.

Die Studie hat ergeben, dass nirgendwo auf der ganzen Welt so wenige Menschen an Gott glauben wie in Ostdeutschland. Wenn es um den geistlichen Zustand in unserem Land geht, dann gibt es einen markanten Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland.

Der Erfurter Theologieprofessor Eberhard Tiefensee beschreibt dabei unsere missiologische Herausforderung:

„Wenn Ostdeutschland nun Missionsland ist, dann trifft christliche Verkündigung erstmalig nicht auf andere Religionen, sondern auf ein stabiles areligiöses Milieu.“  Dieses ‚Milieu‘, habe sich als hochresistent für Missionsbewegungen aller Art erwiesen. (Quelle)

Drei Dinge die für Mission in Ostdeutschland wichtig sind

Drei Dinge werden dadurch für mich für Mission in Ostdeutschland wichtig:

Wir brauchen einen langen Atem

Diese Zahlen und Fakten lösen keine Resignation in mir aus. Sie helfen mir, meine Situation besser einzuschätzen. Wir werden einen langen Atem brauchen, um kreative Wege zu entdecken, damit wir unseren Mitmenschen Raum und Hilfe für eine Gottesbeziehung anbieten können. Denn, wie Tiefensee betont, dürfen wir den „Abgrund zwischen der kirchlichen Verkündigung und den nichtchristlichen Adressaten nicht unterschätzen.“

Wir sprechen eine Einladung aus

Ich mag die Menschen hier. Es sind wunderbare Menschen, und ganz gleich, wo sie in Puncto Glauben stehen, bereichern sie mein Leben. Ich lebe gerne in Ostdeutschland. Deshalb sprechen wir ganz bewusst eine Einladung an die Menschen aus, ohne jedoch einnehmend oder aufdringlich zu sein.

Trotz unserer Schwäche stecken wir uns mutig große Ziele

Angesichts der großen Herausforderung dürfen wir uns mutig große Ziele stecken. Dabei verlieren wir unsere eigene Begrenzung nicht aus den Augen. Wir können keine geistliche Wende vollziehen. Wir können den geistlichen Status Quo nicht verändern. Aber Gott kann. Wenn unser Gott lebt und allmächtig ist, dann kann er unsere kleinen und oft schwachen Ansätze verwenden, um die geistliche Statistik in Ostdeutschland zu verändern, damit es eines Tages heißt #ostdeutschlandglaubt.

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Gelebte Mission in Ostdeutschland

Nach den Weihnachtsfeiertagen fuhren meine Frau und ich zurück aus unserer alten Heimat in unsere neue Heimat.

Wir unterhielten uns über Geschwindigkeit. Christel fährt lieber nicht ganz so schnell wie ich. Letzten Endes lässt uns eine höhere Geschwindigkeit ja höchstens 15 bis 20 Minuten früher daheim sein.

Eine meiner Lebensmaxime lautet, „Richtung ist wichtiger als Geschwindigkeit.“ Genau das erleben wir in Ostdeutschland. Es tut sich was. Manches läuft schneller als erwartet. Anderes braucht mehr Zeit. Entscheidend ist jedoch, dass die Dinge sich in die richtige Richtung entwickeln.

Von diesen guten Entwicklungen berichte ich in diesem Post. Weiterlesen „Gelebte Mission in Ostdeutschland“