STARTE für deine Stadt 

Ich bin überzeugt, dass die Kirche in der Welt und für die Welt existiert. Das bedeutet, die Kirche, die du gründest, existiert für die Stadt, in der du gründest. 

Baue eine Kirche, die Gott ehrt und für die Menschen deiner Stadt wirklich bedeutungsvoll ist. Eine Kirche, die in deiner Stadt dafür bekannt ist, Gutes zu tun. Eine Kirche, deren Zugehörige sich in den Vereinen, Einrichtungen, Organisationen, Parteien und sonstige Initiativen der Stadt zu finden sind. Gründe eine Kirche, die sich nicht nur geographisch in der Stadt befindet, sondern auch von ganzem Herzen in der Stadt ist. Baue eine Kirche, die zu deiner Stadt passt und nicht zu den frommen Erwartungen der Christen. 

Um eine Kirche für deine Stadt zu bauen, ist es gut, auf drei Dinge zu achten: Kontakte, Kontext und Kompatibilität. 

Kontakte zu den Menschen der Stadt 

Ein junges Team von Studenten stand auf der Matte. Für die nächsten sechs Monate wollten sie in der Kirchengründung mitmachen. Sie hatten eine Frage an mich: Was sollen wir tun? Meine Antwort lautete: Wir müssen Teil der Stadt werden. Also suchte sich jeder etwas aus, um Teil unserer Stadt zu werden. Jemand ging in den Volleyball- und Tischtennisverein. Eine andere besuchte die Musikschule und lernte Gitarre. Ein anderer meldete sich bei der Tafel und hat dort mitgeholfen. Eine andere ging zum Speed-Skating (nicht mit Speed-Dating zu verwechseln). Ich meldete mich in einem örtlichem Fitness-Studio an und half auch in einem „Welcome Büro“ mit, das Mitmenschen aus dem Ausland half, in unsrer Stadt gut anzukommen. 

Wir fingen an Kontakte aufzuschreiben. Wir versuchten, eine bestimmte Anzahl von Kontakten zu erreichen; ich glaube es waren 500. Ein Kontakt bedeutete, dass wir von dieser Person den Namen kannten und von der Person eine Kontaktmöglichkeit hatten. Diese Personen haben wir alle in einer Liste festgehalten und angefangen, für diese Personen zu beten. 

Kontext der Stadt 

Kirchengründer müssen wissen, wer die Menschen sind, für die sie eine Kirche gründen. Frage dich betend: Wie müsste eine Kirche aussehen und sich anfühlen, die wirklich bedeutungsvoll wäre für diese Menschen? 

Nimm dir Zeit, die Geschichte der Stadt zu studieren. Triff dich mit einflussreichen Personen der Stadt und höre ihnen zu. Befrage die Menschen in der Stadt. Studiere demographische Statistiken der Stadt. Finde heraus, was die Menschen in dieser Stadt lieben. Suche die Orte auf, an denen sich diese Menschen gerne aufhalten. Entdecke die größten Nöte der Stadt. Identifiziere die Personengruppe, die du am besten erreichen kannst. 

Kompatibilität mit der Stadt 

Gott hat dich geformt. Er hat dich für den Ort geformt, an dem er dich gebrauchen möchte, um seine Kirche zu gründen. Ich glaube deshalb, dass Kirchengründer es lieben, in ihrer Stadt zu wohnen. Sie lieben es mit den Menschen dieser Stadt zusammen zu sein. Es ist entscheidend wichtig, die Stadt zu identifizieren, die zu dir passt und zu der du passt. Du und deine Stadt müssen kompatibel sein. 

Dieses Thema ist Teil einer 9-teiligen Reihe unter dem Titel STARTE, damit Ostdeutschland morgen mehr glaubt als heute. Es sind jeweils kurze Impulse zu den Schlüsselthemen, die entscheidend sind, um erfolgreich eine neue Kirche zu gründen.

Diese Themen sind Teil eines KirchenThür Arbeitsheftes. Das Arbeitsheft enthält zusätzlich zu jedem Thema verschiedene Reflexionsfragen, die dir helfen, über das Thema für dich persönlich nachzudenken. Gerne darfst du dich hier melden (james@ostdeutschlandglaubt.de), wenn du gerne das Arbeitsheft haben möchtest.

Ob als Gründer oder Teil eines Gründungsteams, meine Hoffnung ist, dass du am Ende voller Zuversicht und Vertrauen zu Gott STARTEst!

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